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Welche Heringe zum Zelten?

Damit Ihr 3-Mann-Zelt nicht bei Sturm und Wind davonfliegt, müssen Sie es gut mit Sturmleinen und Heringen im Boden verankern. Das sichere Abspannen ist meistens leichter gesagt als getan. Nicht selten passiert es, dass man die Zeltnägel nur mit Mühe und Not in den festen Untergrund bekommt. Oder man hat das andere Extrem: Einen sandigen, weichen Boden, in dem die Heringe nicht stecken bleiben. Damit Ihnen diese Probleme erspart bleiben, sollten Sie immer die passenden Heringe mitnehmen. Erkundigen Sie sich am besten vorher, welcher Untergrund Sie auf dem Campingplatz oder auf der Trekking-Tour erwartet. Nachfolgend haben wir Ihnen die gängigsten Formen von Zeltnägeln übersichtlich zusammengestellt.

FormEinsatz / AnwendungAbbildung
einfacher Stahl-Hering
  • preiswert
  • wird bei den meisten Zelten mitgeliefert
  • ausreichend für weiche Erdböden
  • ungeeignet für harte, steinige Böden (verbiegt schnell)
  • kein Halt bei Sand, Kies oder Schnee

 

einfache Heringe
Abbildung 1: einfache Heringe
Hering mit V-, T- oder Y-Profil
  • sehr stabil, kann sich kaum verbiegen (besonders T- und Y-Profil)
  • für fast alle Böden geeignet (auch feiner Sand)
  • eher ungeeignet für harte, steinige Böden
  • teurer
T-Profil Hering
Abbildung 2: T-Profil Hering
Felsboden-Heringe
  • sehr stabil (fester, verzinkter Stahl)
  • Nagelform zum Einschlagen in Boden
  • bestens für harte, steinige Böden geeignet
  • kein Halt bei Sand, Kies oder Schnee
Felsbodenhering
Abbildung 3: Felsbodenheringe

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